Gegenstand der Förderung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) Netzwerke aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und sonstigen Organisationen, die die gemeinschaftliche Entwicklung von innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen verfolgen. Durch die Zusammenarbeit der Netzwerkpartner sollen Synergieeffekte entstehen, wodurch technologie- und evtl. branchenübergreifende Innovationen möglich werden. Gefördert wird eine mit dem Management des ZIM-Netzwerks beauftragte, unabhängige Organisation. Neben der Förderung des Managements können aus dem Netzwerk entstehende Forschungs- und Entwicklungsprojekte entsprechend der ZIM-Richtlinie gefördert werden.

Antragsberechtigt

Den Antrag auf eine Förderung durch ZIM kann ein externer, unabhängiger Netzwerkmanager stellen, der über Kompetenzen auf dem technologischen Gebiet verfügt, Erfahrungen im Projektmanagement und Marketing besitzt sowie Innovationsprozesse bereits begleitet hat.

Voraussetzungen

Das Netzwerk muss aus mindestens sechs unabhängigen KMU bestehen, die sich an den Kosten für das Netzwerkmanagement finanziell beteiligen. Darüber hinaus kann das Netzwerk aber auch Forschungseinrichtungen und assoziierte Partner wie Großunternehmen, ausländische Unternehmen oder andere Organisationen beinhalten.

Art und Umfang der Förderung

Der Netzwerkmanager ist Antragsteller und Empfänger der ZIM-Förderung. Die teilnehmenden Netzwerkpartner bringen anteilig Eigenmittel mit ein. Die Förderung unterteilt sich in zwei Phasen. In Phase 1 steht die Etablierung des Netzwerks im Fokus, in Phase 2 erfolgt die Umsetzung der Netzwerkkonzeption. Hierbei werden die Kosten des Netzwerkmanagers im ersten Jahr mit 90 % (Phase 1) gefördert, im zweiten Jahr mit 70 % und im dritten Jahr mit 50 % (Phase 2). Die Förderung des ZIM-Netzwerks beträgt insgesamt maximal 380 Tsd. Euro (im 1. Jahr max. 160 Tsd. €).

Förderquoten ZIM-KN

Unserer Leistungen als Netzwerkmanager umfassen unter anderem:

  • Konzeption für die FuE-Arbeiten im Netzwerk
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Herausbildung einer eigenen Netzwerkidentität
  • Stärken-Schwächen-Analysen bei Netzwerkpartnern
  • Moderation der Abstimmungsprozesse zwischen den Netzwerkpartnern
  • Projektcontrolling einschließlich Überwachung von Meilensteinen und Erstellung von Berichten
  • Recherchen zu Stand der Technik, Markt und Wettbewerb
  • Akquisition weiterer erforderlicher Netzwerkpartner
  • Unterstützung bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten für die aus den FuE-Projekten entstehenden Projekte

Haben Sie Fragen zum Thema Kooperationsnetzwerke oder zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)?

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