{"name":"menu","loadexternal":true,"screencfg":{"menucode":"defaultH","secondary":"default","class":"navbar-default navbar-fixed-top navbig innomenu","menutitle":"","menutitlelink":"index.php","showcaret":"on","dropdownclick":"on"}}

Gegenstand der Förderung

Durch die Nutzung von Kunststoff hat in den vergangenen Jahren auch die Menge an Plastikmüll enorm zugenommen. Die Belastung der Umwelt ist dabei ein globales Problem: In Ozeanen, an Stränden, selbst in der Arktis findet man die Abfälle aus Kunststoff, eine Vielzahl von Fisch- und Seevogelarten sind durch das hohe Aufkommen von Plastikmüll gefährdet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt Fördermittel für die Entwicklung wissenschaftlicher Verfahren, Methoden, Instrumente und Begriffe zur Verfügung, um folgende Ziele zu erreichen:

  • Entwicklung eines konsistenten Bilds des Gesamtproblems "Plastikmüll" und Etablierung als internationale Grundlage des Handelns
  • Gemeinsame Identifikation, Entwicklung und Umsetzung von Lösungsansätzen zur Reduktion von Plastikmüll durch Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Schaffung von internationalen Kooperationsprojekten aus den wichtigsten Produktions- und Nutzungsländern zur Reduktion von Plastikmüll

Um insbesondere eine Nachhaltigkeit zu gewährleisten und somit auch langfristig die Belastung der Umwelt durch Plastikmüll zu verringern, sollen die geförderten Forschungsprojekte den gesamten Plastikkreislauf und dessen verschiedene Aspekte betrachten:

  • Analyse der gesamten Kunststoff-Produktionskette
  • Erfassung Transport, Eintragsquellen und Akkumulationsräume von Plastik und Plastikmüll
  • ökologische, gesundheitliche und technische Aspekte sowie ökonomische und sozio-kulturelle Faktoren
  • Betrachtung globaler Einflussfaktoren, Ursachen und Auswirkungen durch die Herstellung, Nutzung und Verwertung von Kunststoff
  • gesellschaftspolitische Relevanz unter Berücksichtigung von Governance & Government; Gestaltung der politischen Agenda, Initiierung unternehmerischen Handelns, Anknüpfung für breitenwirksame Impulse

Antragsberechtigt

Antragsberechtigt sind Unternehmen aus dem europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz. Fördermittel können insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Einrichtungen der Kommunen und Länder, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gesellschaftliche Organisationen erhalten. Ein Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur Reduktion von Plastikmüll wird für die Beantragung von Fördermitteln vorausgesetzt (Kooperationsprojekte).

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren. Gefördert werden unter anderem projektbezogene Personal-, Material- und Reisekosten. Fördermittel werden für folgende Forschungsthemen bereitgestellt:

  1. Green Economy: Stoffströme, Wertschöpfungsketten, Technologien und Recycling
  2. Konsum, Verbraucherverhalten, Handel und Produktion, Governance
  3. Eintragspfade, Transport, Zersetzung und Verbleib in limnischen Systemen
  4. Meere und Ozeane als Senke und Akkumulationsraum
  5. Querschnittsthemen

Die Förderquote kann bei Wissenschaftseinrichtungen bis zu 120 % betragen. Unternehmen erhalten einen Zuschuss von bis zu 50 %. Kleine und mittlere Unternehmen können einen Fördermittel-Bonus von bis zu 20% erhalten.

Antragsfrist / Antragstellung

Projektskizzen müssen bis zum 31.08.2016 in elektronischer Form eingereicht werden und anschließend bis zum 05.09.2016 in unterschriebener Papierform vorliegen. Nach positiver Bewertung der Skizze erfolgt die formale Antragstellung.


Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Jeannette Wienke

Tel.: +49(0)30/3116906-60

E-Mail: wienke@innolabor.de